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Menschen


Es sind die Menschen, die den Lauf der Welt bestimmen. In ihren Grenzen wenigstens. Es sind die Menschen, die Verantwortung für die Zukunft ihrer Nachkommen, ihre Umwelt und ihre Mitgeschöpfe übernehmen.

Es sind Menschen, die mich berühren, im Gespräch, im Vorbeigehen, mit ihrem Blick, einer Geste oder dem, was sie glauben, sagen, hoffen, wünschen.

Gottlob Haag, Mundart dichtender Landsmann aus vergangenen Tagen, weiß um diese rare Spezies, wenn er sinngemäß schreibt:

"Leute, Leute, Leute, überall Leute, haufenweise Leute, aber um einen Menschen zu finden, brauchst Du Glück".

Immer wieder und immer selten hatte ich diese Begegnungen, und immer wieder waren sie Glück.

Der dunkle Segen der Erde

Im Jahr 2002 habe ich Günther Graf Fink von Finkenstein getroffen. Wie so oft, war es Zufall, so es diesen geben sollte. Meine damalige geschätzte Redaktionschefin schickte mich in das kleine uckermärkische Dorf: "Mach doch mal eine Geschichte über den Grafen Fink zu Finkenstein."

Zunächst amüsierte mich der Name, dann schob ich die Idee auf die lange Bank und bin heute noch so dankbar wie damals, das Interview realisiert zu haben. Ich bin einem in sich ruhenden Menschen begegnet, der Humusexperte ist vor einigen Jahren gestorben, der von einem großen Lebensprojekt getragen wurde.

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Eisenmänner

Im Jahr 2006 wurde er 80. Ohne viel Wind darum zu machen. Seit jeher geht es im Leben von Karl Ströbel in erster Linie um das heiße Eisen, den Drachenkopfbalg, das Feuer und die Familie.

Auf dem schwarzen Rauchabzug der Esse thront ein weißer Kreidesatz: "Der Gott, der Eisen wachsen ließ, schuf auch die Eisenmänner, drum Herr, behüte überdies, den Amboss und die Hämmer." Im Gespräch mit Karl Ströbel habe ich etwas gefunden, das mir bislang nicht wieder begegnet ist.

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Herbert Schüßler aus Hohenlohe

Wie anfangen? Kennengelernt habe ich ihn als junger Mann vor vielleicht 25 Jahren. Über seine Bücher, Heimatgeschichten, Beschreibungen einer Wanderung in den Muschelkalk und als aufmerksamen Beobachter von Menschen, Landschaft und Wandel. 2005 dann unsere erste Begegnung. Freundlich, weltoffen, einfühlsam er wie seine Frau Anita. Ohne lange Umschweife wie bei Freunden. So habe ich das selten erlebt. Was schreibe ich viel, lesen Sie selbst, vom alten Hohenlohe, dessen Menschen und den fantastischen Schätzen, die hier im Boden ruhen. Und, meine Berichte reißen das Werk des Heimatforschers, Fossiliensammlers, Feuersteinliebhabers nur an, ganz oberflächlich, aber schön...

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Kein Raum für Platzangst

Mit einer zusammengewürfelten Gruppe 4 Stunden im vielkilometerlangen zweitlängsten Höhlensystem Deutschlands. Verausgabung bis zur Grenze in der Unterwelt. Und die uralte und immer wieder neue Erkenntnis: In Grenzsituationen zeigt sich der Charakter, unumstößlich ehrlich. Kaum zurück an der Oberfläche regiert wieder der Mund. Deshalb steht auch dieser Text in der Rubrik "Menschen".

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